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Engelchen

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Everything posted by Engelchen

  1. ...So Ihr Lieben, ich bin so wahnsinnig müde und kann mich kaum auf den Beinen halten, ja es ist softer als beim letzten Mal, aber es kommt Stück für Stück und legt sich immer schwerer auf meinen Körper... mir tut alles weh, die Hände, der Arm (die Infusionsstelle) und ich weiß nicht wie lang ich diesen dunklen, bleiernen Mantel noch tragen kann... selbst langsames Flügelschlagen ist kaum noch möglich... Ich nenne es den Farbschlurf, der mich einfach aussaugt... vielleicht wird es ab Juli besser, wenn die Chemo dann Freitags läuft und ich vielleicht am Wochenende etwas ruhen kann... Ihr ward nur so lieb zu mir, dass ich dachte ich meld mich mal wieder. Gute Nacht, passt gut auf euch auf.
  2. *schnief* sich die Tränen weg wischt....
  3. Au weia Striker.... jetzt hast du mich voll zum Heulen gebracht... Danke Dir... Ganz lieben Dank!!! *Schnief*
  4. Ach Nudel.... ....ich verstehe Dich... auch wenn ich deine Beschreibung als sehr hart ausgedrückt empfinde... ich wünsche Dir viel Kraft. Klingt doof, aber 2012 soll das Jahr der großen Veränderungen sein, jeder muss seine durchleben. Da kann keiner dem Anderen helfen... ich leider auch nicht, mein Rucksack ist schon wahnsinnig voll. Glaube selbst an Dich.
  5. Danke HEXE.... ich kann dir nicht sagen, warum ich mir das von der Seele schreiben muss, obwohl dieser Begriff auch nicht zutreffend ist... es ist ganz sicher nicht, weil ich Mitleid suche oder Betroffensein wecken will... Ich kann es nicht in Worte fassen... ich bin niemand der um Hilfe bitten kann, es auch sehr ungern tut, und ich mag einfach niemandem auf den "Sack" gehen, ochh neeee, die schon wieder, ooch neee was hat sie denn jetzt wieder... mich kotzt es ja selbst sowas von an, dass ich nicht endlich mal ein wenig normal leben kann...
  6. ...und ich weiß nicht, ob das hier richtig ist, aber Ihr tut mir bestimmt nichts schlimmes... ich muss mir jetzt hier mal meinen Kummer von der Seele schreiben, sonst platze ich... sollte sich jemand davon belästigt fühlen, bitte ich schon vorher um Verzeihung. Es ist nicht mein Leben... jetzt hab ich also vor 3 Monaten die neue Diagnose von bösartigem Krebs bekommen. Das 3. Mal in 5 Jahren. Ok, also nehmen wir wieder Anlauf und kämpfen. Zeitgleich entgleist mein Sohn und bekommt einen Therapieplatz in einer Klinik, in die er nicht möchte.... ich kann ihn überzeugen und mich liebevoll durchsetzen. Mein Lebensgefährte und ich bringen ihn dort hin und es fühlt sich für mein Mutterherz an wie die Hölle, doch ich ziehe durch. Dann die erste schwere Chemo und schon ein paar Stunden später dachte ich, dass ein Kraftschlurf mich leergesogen, ausgetrunken hat... ich kämpfe... 2 Tage vor der nächsten Behandlung bekomme ich Abends eine Textnachricht, nachdem ich den ganzen Tag versuchte meinen Freund zu erreichen, er käme nicht mehr, er hätte jemanden kennengelernt und diese Frau würde mit ihm Lachen und nicht so wie ich weinen....! Nach fast 5 Jahren öffnet sich der Boden unter mir und ich kann mich nicht mehr bewegen... Freunde kommen durch das Fenster rein und versuchen bei mir zu sein... Am Telefon abends für 10 min versuche ich für meinen Sohn stark zu sein, aber es gelingt mir nicht mehr. Dann sitze ich plötzlich in meinem Auto am See mit einer Flasche Sekt und allen Pillen die ich finden konnte... doch mir fehlte die Kraft und der Mut. An diesem Abend musste ich auch meinem Sohn sagen, was los ist... mein Freund und meine Schulter, meine Kraft und meine Liebe sind einfach weg... zur nächsten Behandlung, zu der ich auch nicht mehr allein fahren kann, beschließen die Ärzte die Chemo abzubrechen... ich schaffe das einfach nicht. Die psychische Belastung ist einfach zu groß. Die große Operation, die soviel bedeuten würde, lehne ich ab... ich müsste meinen Sohn weg geben, mein Zuhause verlassen und ich hab keine Ahnung, was nach einer OP, Bestrahlung und Chemo noch von mir übrig ist... ich habe Angst, die mir alles abschnürrt und wahnsinnige Sehnsucht... Ich entschließe mich zu einer softeren Chemo, denn ohne alles, bleibt nicht mehr viel.... nun hab ich diese begonnen und vertrage sie etwas besser, so dass ich im Büro wenigstens nicht mehr einschlafe... ich glaube, dass ich langsam meinen Frieden damit finde, ich werde um diese OP sicher nicht drum rum kommen, aber vielleicht kann ich noch ein wenig schieben, Zeit schinden um einen kleinen Mann etwas zu stabilisieren... Ich muss arbeiten, bin selbständig...was soll ich tun. Nun hab ich vor zwei Tagen erfahren, dass ich mich doch zu der Op durchringen sollte, denn es sind neue Umfangsvermehrungen gefunden worden. Und jetzt sitze ich hier, völlig fertig und weiß nicht weiter.... bin so irre allein und müde.... Entschuldigt meine Offenheit, aber wohin soll ich denn sonst damit... wenn es euch stört, dann kann Euro es bestimmt löschen...!
  7. Liebe Nudel... ich verstehe deinen Kummer und deinen Schmerz und auch das Gefühl nicht mehr denken zu können und keinen Ausweg zu sehen! Gib dich nicht auf! Eine weise, mir unbekannte, aber ans Herz gewachsene Frau schrieb mir vor nicht allzu langer Zeit; es wird besser mit der Zeit...! Ich mag das gern weitergeben!
  8. Marie :-) Lieber Frosch :-) Du hast natürlich sehr Recht mit dem Tierheim...! Dennoch muss ich sagen, dass mich ein sehr junges Tier schon eher anspricht, weil ich denke, es ist einfacher (aus Erfahrung) einen Welpen auf sich zu prägen, als bei einem "fertigen" Charakter nicht zu wissen, was einen erwartet. Außerdem ist da ja noch mein Sohnemann, für den ich eine "sichere" Variante will. Wir haben im Freundeskreis eben auch das Gegenteil erlebt... der Hund wurde nach 3 Wochen den Kids gegenüber sehr ablehnend bis hin zu aggressiv. Und oftmals ist es doch so, dass man leider nicht weiß, womit die arme Seele so zu kämpfen hatte... Jetzt hab ich aber auch gehört, dass man wohl auch Welpen bzw. Junghunde aus dem Tierheim nehmen kann... das ist eine gute Lösung, denke ich... wenn es denn soweit ist, irgendwann.
  9. Ach du dickes Ei... liebe Blanca... das ist natürlich komisch, aber vielleicht taucht Sie doch noch auf.... hast du schon etwas Neues erfahren??
  10. Hallo Ihr Lieben, mit dem Auszug meines Lebensgefährten, zog auch leider mein sehr geliebter Labbi-Rüde aus, dem es fast 5 Jahre bei uns sehr gut ging... Nun haben mein Sohn und ich nach einiger Zeit festgestellt, dass wir ohne einen solchen 4Beiner nicht leben wollen und können... Gerade bei meinem Sohn ist das ganz schwierig, wenn er schon sonst nicht viel machen wollte, aber um Oskar kümmerte er sich immer sehr liebevoll, was bei dem ADHS keine Selbstverständlichkeit ist.... Nun ist es ja kein Geheimnis, dass ich krank bin, aber dennoch mag ich darauf nicht wirklich verzichten. Oskar half mir viel... seelisch und auch im Antrieb nach draussen zu gehen... Wenn Ihr also von jemandem hört, dass er seine Hundebabies nicht los wird (mittelgroße Rassen oder Mischlinge) dann würde ich mich freuen, wenn Ihr an mich denkt. Lieben Dank Engelchen
  11. bluub, Merci, wenn es denn nur sooo einfach wär
  12. Geschwindigkeit verringert, Haare zurechtrückt und die Rollen ausfährt.
  13. :-) Dann schwenke ich mal ein zum Landeanflug... Hey, hallo...!
  14. schaltest du mal die Landelichter ein??
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