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Redwood - Küstenmammutbaum


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Der geheimste Wald der Erde....

 

Sie heissen Hyperion, Helios und Icarus - sie sind die höchsten Bäume unseres Planeten und weltberühmt. Doch nur dreizehn Menschen haben die Giganten je gesehen - denn ihre Standorte zählen zu den bestgehüteten Geheimnissen überhaupt.

 

Es exestieren exakt drei Fotos. Schlichte Aufnahmen, bei denen peinlichst darauf geachtet wurde, dass kein einziges Detail Rückschlüsse zulässt über die genaue Umgebung, in der sie entstanden. Die tatsächlichen Koordinaten werden in keiner Akte geführt - nicht mal inoffiziel. Nur drei Menschen wissen, wo GENAU die Giganten stehen....die Riesen Hyperion ( 115,55 meter) Helios ( 114,38 meter ) und Icarus ( 113,14 meter ) wachsen in jenem Teil des Nationalparks, der zum Humboldt-County zählt, irgendwo nahe dem Fog Canyon, der berüchtigten Nebelschlucht.

 

Mammutbäume können,wenn alles gut geht...130 meter hoch werden. Vor allen Dingen Hyperion könnte es schaffen. Er hat das erste Mal geblüht, als Jeanne d´Arc die französichen Truppen zum Sieg führte. Er ist geschätzte 600 Jahre alt.

 

Mammutbäume haben ein paar Trümpfe auf ihrer Seit: Ihr Holz ist nahezu unempfindlich gegen Feuer, Insekten, Fäulniss und Pilze...weil ihre Borke 30 cm dick ist. ( so eine dicke Schutzschicht hätt ich auch gerne...;))

Selbst Überflutungen machen ihnen nichts aus, bei hohen Schlammablagerungen bilden sich im unteren Stammbereich Wurzeln, die sich einfach dem neuen Bodenniveau anpassen. Zudem sind die Bäume in der Lage, sich immer wieder selbst zu verjüngen ( wow!!). Aus "schlafenden Augen" am Stamm wachsen ständig neue Bäumchen heran, die umgehend ein eigenes Wurzelsystem bilden.

 

Redwoods sind geschaffen für die Ewigkeit - zumindestens für einen Teil davon. Genau das allerdings ist ihr Todesurteil. Weil das Holz zu den widerstandsfähigsten Materialien der Erde zählt, wird es bis heute verabeitet. Die Giganten enden als Dachschindeln, Möbelstücke, Fußbodendielen. Alles garantiert termiten- und feuerresistent.

 

Die Bestände der Küstenmammutbäume bilden ein eigenes Regenwaldsystem - ein einzelner Baum bietet dabei Dutzenden von Pflanzenarten eine Lebensgrundlage. Allerdings sind sie für viele Tiere als Nahrungsspender unattraktiv, weil nur etwa 20% keimfähig sind. Lediglich als Schutz und Rückzugs-möglichkeit werden diese Riesenbäume von einigen Arten genutzt.

 

Redwoods haben nur drei natürliche Feinde: Salz, Wind und Kälte. Temperaturen unter 20 Grad verkraften sie nicht mehr. Aus gestürzten Bäumen wachsen Schösslinge heran, die ein eigenes Wurzelsystem bilden und unabhängig werden....

 

Wunderbar, jeder Baum in sich ein kleines Ökosystem....

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